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24.04.2012

Vom Kettenraucher zum Triathleten - Markus F. Weidner im Interview mit dem Events Magazin

Vom Kettenraucher zum Triathleten - Markus F. Weidner im Interview mit dem Events Magazin

Auf der intergerma-Veranstaltung Werte 2.0 in Montabaur ist uns Markus Weidner aufgefallen. Er hat gute Ideen. Für sich und andere.

Nach 15 Jahren Hotelkarriere und inzwischen 17 Jahren erfolgreicher Selbstständigkeit im Bereich Schulung und Beratung für Hotels, Kliniken und Veranstaltungszentren hat sich bei Markus F. Weidner in den letzten Jahren das Thema Gesundheit mehr und mehr in den Vordergrund gestellt und dies nicht zuletzt durch den „magischen“ 50. Geburtstag. Im Zuge der Entwicklung seines Beratungsunternehmens Qnigge® GmbH – Freude an Qualität hat die erste Veranstaltung Werte 2.0 im Jahre 2010 den gelernten Restaurantfachmann inspiriert, die eigenen Firmenwerte zu formulieren. Dabei haben sich folgende Aspekte herauskristallisiert:

Q – ualität
N – achhaltigkeit
I – nitiative
G – laubwürdigkeit
G – ewinn
E – motion

So heißt denn auch seine Firma. Seit fast zwei Jahren gibt es in seinem Unternehmen keine Firmenfahrzeuge mehr. Damit hat er bereits über 20.000
Liter Diesel nicht verbraucht. So gut wie alle Reisen werden heute mit öffentlichen Verkehrsmitteln bewerkstelligt.

Konsequenterweise gehört für den erfolgreichen Speaker und Trainer zur Nachhaltigkeit auch das Thema persönliche Gesundheit. Er hat 60 Zigaretten
täglich geraucht und ist nun auf dem Weg zur Teilnahme am IRONMAN (3,8 KM Schwimmen, 180 KM Radfahren, 42 KM Laufen) im Verlauf der nächsten zwei Jahre. 2014 steht der Frankfurt IRONMAN an.

Als „Motivationsmaschine“ hat er für sich und andere den Qnigge® Spendentriathlon ins Leben gerufen: Für jeden Trainingskilometer (2011 waren es
bereits 1.500 km auf dem Rad) spendet der Freizeitsportler für die Initiative „RTL – Wir helfen Kindern“. Sein Trainingstagebuch führt er öffentlich und schon mehr als 40 Sportler begleiten ihn, nutzen das Tagebuch und spenden mit.

So kamen in den letzten sechs Monaten bereits 2.300 Euro an Spendengeldern zusammen, die bei der 3. Ausgabe von Werte 2.0 am 30.05.2012 im Schlosshotel Montabaur an die Stifung von RTL übergeben wurden. „Ich freue mich über die große Unterstützung und Sympathie, die ich für dieses Projekt erfahre. Es ist motivierend, wenn man gutes für sich und andere tun kann. Mein Ziel ist, dass im
nächsten Jahr 100 Sportler den Qnigge® Spendentriathlon begleiten.“ Derzeit laufen Gespräche mit einer Freizeit- und Eventagentur, die für jeden Gast, den sie betreut, ebenfalls einen Betrag beisteuern will.
Die Geschichte „Von 60 Zigaretten zum IRONMAN“ dokumentiere er derzeit und schreibt ein Buch mit 100 Tipps, was Führungskräfte und Manager aus so einem Projekt lernen können.

20 Fragen an Markus F. Weidner

1. Was wollten Sie als Kind werden?
Daran habe ich keine Erinnerung. Es ist auch nichts überliefert. In der Schulzeit entwickelte sich dann der Gedanke, in die Hotellerie zu gehen.


2. Hier dürfen Sie einen Kollegen/Marktpartner loben:
Die Atlantic Hotels Bremen verfolgen durch eine werteorientierte Unternehmensführung eine nachhaltige und motivierende Personal-Entwicklungsstrategie. Außerdem wird mit dem Atlantic Lauftreff, einer betrieblichen Gesundheitsinitiative, der Qnigge® Spendentriathlon unterstützt. Mit jedem Laufkilometer, den die Atlantic Belegschaft zurücklegt, fließt ein Betrag auf
das Qnigge® Spendenkonto.

3. Was ist Ihr Lebensmotto/Ihr Wahlspruch?
Wer in kleinen Dingen zuverlässig ist, der wird es auch in großen sein.

4. Verraten Sie uns Ihre größte Schwäche?
Schokolade und Rotwein.

5. Was bezeichnen andere als Ihre größte Stärke?
Begeisterungsfähigkeit, Ausdauer und Disziplin.

6. Erzählen Sie uns etwas von Ihren Getränkevorlieben und Ihrem Leibgericht:
Eine gute Brotzeit und ein Glas Rotwein sind unübertrefflich.

7. Welche historische Persönlichkeit hat Sie besonders beeindruckt und warum?
Beethoven, weil er unsterbliche Meisterwerke der Musik hinterlassen hat.

8. Sie gewinnen eine Million – was kaufen Sie davon?
Ich würde mein Leben so weiterführen, etwas weniger arbeiten und mir regelmäßig
Reisen zu Lauf- und Triathlonveranstaltungen rund um den Erdball gönnen und in
den besten Hotels dieser Welt absteigen.

9. Mit wem würden Sie gerne mal einen ganzen Tag lang tauschen und warum?
Warum sollte ich das tun? Ich bin mit meinem Leben höchst zufrieden und verspüre nicht diesen Wunsch.

10. Welche Eigenschaften schätzen Sie an einem Menschen ganz besonders?
Zuverlässigkeit, Hilfsbereitschaft und Ordnung

11. Und welche mögen Sie gar nicht?
Die Dummheit, nicht aus Fehlern zu lernen und Falschheit

12. Die berühmte Fee erfüllt Ihnen drei Wünsche:
• Dass Qnigge® im Duden steht und als Synonym für Service- und Führungsqualität
verstanden wird
• Einmal beim IRONMAN auf Hawaii dabei zu sein
• Mit 105 Jahren beim Sex oder Sport sterben

13. Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen – welchen Film gesehen?
Aus Filmen mache ich mir nichts. Ich „lebe lieber selbst“, als anderen dabei zuzuschauen. Derzeit lese ich „Vom Trainer zum Topspeaker“ von
Hermann Scherer sowie „Höhenrausch und Atemnot – Mein Weg auf den Kilimandscharo“ von Johannes Kaul, dem Gründer des ARD Morgenmagazins. Er berichtet über die erste Livereportage einer Kilimandscharo-Besteigung. Ich selbst habe im November 2012 den Weg auf den Kilimandscharo auf knapp 6.000 Meter Höhe geplant.

14. Wo würden Sie am liebsten wohnen, wenn Sie die freie Wahl hätten?
In Südtirol.

15. Was ist Ihr Lieblingshotel und warum?
Es gibt so viele tolle Hotels auf der Welt, ich könnte mich für keines entscheiden.

16. Worauf sind Sie besonders stolz?
Dass ich nicht mehr rauche, schweres Asthma überwunden habe und heute gesünder bin, als vor 20 Jahren. Mein Ziel ist es, bei guter Gesundheit 20 Jahre lang 50 zu sein.

17. Sie dürfen eine Zeitreise unternehmen – in welche Epoche, wohin und warum würden Sie reisen?
Das Bedürfnis in eine andere Zeit zu springen, habe ich nicht.

18. Welche „typische Unart“ ärgert Sie in unserer Branche am meisten?
Wenn in Prospekten von individuellem Service geschrieben wird und die Servicequalität dann an Kleinigkeiten scheitert.

19. Sie dürfen sich bei der Bundeskanzlerin über eine politische Torheit beschweren:
Es ist der Wahnsinn, wie viel ein Unternehmer/Unternehmen vom erwirtschafteten
Umsatz direkt oder indirekt an Steuern zu bezahlen hat und dann reicht es immer
noch nicht. Die Politik sollte ein Land wie ein Wirtschaftsunternehmen führen und Leistung konsequent fördern. Das konstante Leben über die Verhältnisse hat in eine unverantwortliche Überschuldung geführt. Ein Unternehmen wäre unter diesen Umständen schon längst vom Markt verschwunden.

20. Mit wem würden Sie gerne mal im Aufzug stecken bleiben und warum?
Jürgen Klopp, um mit ihm über seine „Geheimnisse“ zu den Themen Motivation und
Führung zu sprechen.

PDF zum Thema finden Sie hier

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